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Was ist ein „fire-space“

Ein fs ist in erster Linie ein offener Raum für Feuer(tänzer)spieler. Darüber hinaus begreifen wir den fs als einen kulturellen Rahmen, welcher repräsentativ als Insprations-, Austausch- und Informationsplattform fungiert.
Der fs soll Feuerspiel ermöglichen und fördern.
Ein fs strebt in seinem Aufbau und seiner Struktur nach optimalen Bedingungen für Zuschauer und Künstler sowie für Umwelt und Material.
Was konkret bedeutet, dass ein fs grundsätzlich in drei Bereiche aufgeteilt ist.
(einen abgegrenzten Bereich gibt in dem Feuerkünstler ihr Material nach umwelt- und sicherheitstechnischen Vorgaben preparieren können(siehe Safetybedingungen); 
ein weiterer deutlich sichtbar abgegrenzter, großer Bereich, auf dem offenes Feuer erlaubt ist; 
schließlich ein Bereich zum Löschen und zur Nachbereitung des Materials.)
Alle Bereiche werden umfassend betreut. Das betreuende Team ist intensiv für alle Aufgaben kompetent und eingewiesen.


Der Ablauf funktioniert so, dass sich Feuerkünstler allein, mit Partner oder als Gruppe vorbereiten und den fs mit ihrem Feuerspiel füllen. Dabei ist das was die Künstler zeigen, im Rahmen der Umwelt- und Sicherheitsbestimmungen, zum einen vollkommen frei gewählt oder zum anderen Teil eines entwickelten Programms der gemeinsamen Organisation.
( bei der programmatischen Gestaltung gilt es zu erwähnen, dass die Feuerspielkultur noch am Anfang steht – es gibt international verbreitete Rituale, wie z.B. „Gemeinsames anfeuern“, „Open-Stage“, „Gala-Show“, „First-burn-ritual“ oder dass, das Abrennen einer brennbaren Skulptur zelebriert wird, allerdings soetwas wie „Fire-Space – Spiele“, welche international einheitlich sind, befinden sich noch in der Entwicklung und greifen auf keinerlei Tradition zurück)
Es ist vorallem das freie Feuerspiel oder der freie, improvisierte Feuertanz, welcher schon vor Etablierung eines fs großen Zuspruch der Feuerspieler/-jongleure/-manipulateure fand.

Die Idee fs hätte sich niemals bis hier hin entwickeln können, wenn nicht so viele Menschen dabei geholfen hätten fs immer wieder zu realisieren.



Die Idee dahinter (historie)

Die Materie der Feuerkunst besitzt eine vielfältige Tiefe; beilspielsweise können optische Ästhetik oder besondere Bewegungsfertigkeiten für Laien und Leute vom Fach ihre Faszination entfalten; dabei ist der Moment mit der gesamten Aufmerksamkeit auf die Kunst, welcher Erstaunen, Entzücken oder Faszination (beim Feuerkünstler als auch beim Zuschauer) erzeugt, die Essenz des Gefühls, welches wir vermitteln und teilen wollen.

Fs bedeutet permanente Synergie aus Künstlern, Zuschauern(Gästen) und Organisation.

Im weitesten Sinne, war das, was wir seit einiger Zeit als fs betrachten, in Bestandteilen schon vorher da – es gab Festivals, Conventions, Treffen, o.ä. bei denen mehrere Feuerspieler an einem bestimmten Platz gemeinsam feuerspielten.

Für unser Empfinden hat dieser künstlerische Austausch, den wir dabei wahrnahmen, einen sehr hohen Wert. Für uns war es unglaublich bedeutsam, dass an solchen Plätzen Menschen unterschiedlichster (internationaler und sozialer) Herkunft zusammenkamen und etwas besaßen, worüber sie in Kontakt miteinander gelangten.
Um so mehr wir nun an Feuerspielplätzen waren und anfingen Feuerspielplätze zu gestalten, bemerkten wir, dass Menschen aus beinahe allen sozialen Schichten und fast auf der ganzen Welt feuerspielen und ein spürbarer Bedarf am fs existiert.

Um verschiedenste Künstler zusammenzubringen und zu vernetzen, verwirklichten wir die Idee fs.

Zu der kulturellen bzw. künstlerischen Vielfallt, die uns begegnete, gehört(e) allerdings auch ein stark abweichendes Sicherheits- und Umweltbewusstsein bei den Feuerkünstlern, wobei wir als Gestalter und Organisator von Feuerplätzen es in unserer Verantwortung sehen, dieses auf höchstmöglichem Niveau zu vereinheitlichen, also logistische Standarts zu transportieren.
Uns wurde deutlich, dass bei der gesellschaftlichen Anerkennung der Feuerkunst Sicherheits- und Umweltbewusstsein einen wesentlichen Einflussfaktor darstellen und sich die Feuerszene in diesem Bereich zum Teil auf einem diffusen Fundament bewegt(e). Das hat unserer Meinung nach dazu geführt, dass die Feuerkunst in bestimmten Ländern um seine Akzeptanz in der Gesellschaft ringen muss, was natürlich die sozialen, kulturellen und künstlerischen Potenziale der Feuerkunst erheblich einschränkt.

Um die sozialen, kulturellen und künstlerischen Potenziale der Feuerkunst international zu fördern und zu etablieren, verwirklichten wir die Idee fs.

Unsere Motivation soll aber nicht nur auf Existierendes begrenzt sein, die Idee vom fs zielt auch darauf ab, Menschen den Zugang zu erleichtern an der Feuerkunst aktiv teilzuhaben und an dem, was so viele Menschen daran fasziniert und fesselt, zu partizipieren. (siehe auch philosophisches)

Um Menschen außerhalb kommerzieller „Werthaltung“ zu inspirieren und eine kreative Entfaltungsmöglichkeit aufzuzeigen, verwirklichten wir die Idee fs.